Feed on
Posts
Comments

Der Titel ist ein Plagiat. Und im Beitrag, der dem Titel folgt, kommt Feridun Zaimoglu garnicht vor. Auch kein Handkäs. Auch das „Steinerne Haus“ nicht – in dem wir gestern waren. B. zum ersten Mal, ich zum 3. Mal und seit 15 oder 30 Jahren wieder. STEEK auf heißem Stein ist der Renner, preislich 39,50. Der Handkäs wird in viel Saft gemeinsam mit einem Salat gereicht. Wir waren im Haus am Dom gewesen und hatten uns über Afghanistan informiert. Nach der Veranstaltung wurde ich gefragt, für wen ich fotografiert hätte. Ich log: Zu Dokumentationszwecken für den Veranstalter. Zurück zu Feridun Zaimoglu. Im Radio wurde heute verkündet: Er bekommt den Berliner Literaturpreis. Der Titel dieses Beitrages stammt von Jamal Tuschick und ist datiert auf den 12. Februar 2016.

„Es war lähmend“, sagte ich.
„Augen auf bei der Berufswahl“, wiederholte Hauke einen alten Stalburg-Spruch. Sie kämpfte sich durch vier Jobs und war schon einmal vor Erschöpfung vom Fahrrad gefallen.
Wir stießen hart durch die Händelstraße auf die Nibelungenallee vor. Wir überquerten den Alleenring ohne Rücksicht auf Verluste und stürmten auf den Hauptfriedhof. Zitat Jamal Tuschick

Quelle: Faustkultur

Empfehlen ...Share on FacebookTweet about this on Twitter

Eigentlich hat ja heute auch die Sonne geschienen. Es ist ja auch Sonntag. Unmittelbar vor dem Haus Walter Haimann auf dem Fahrrad – „Nole!“ – Er fuhr damals (siehe Foto unten und demnächst:  Walter Haimann, der 2. von rechts) schon Rad, jetzt auf dem Weg zu einem Kirchenkonzert in Bockenheim. Wenn ich mal wieder einen Pianisten brauche …

Auf dem Weg zum Verlag Neue Kritik. In der Leipziger beim Blick auf die blasphemische oder multikulturelle oder ökumenische Figurengruppe die Frage, nein, nicht ob das alles gut ist, sondern: ob die Asiaten (ASIA-Shop) oder Chinesen das alles im Griff haben oder darüber garnicht (nach-)denken?

Einige Schritte weiter oder vorher der Trost: Das Celsius scheint doch noch nicht verloren. Öffnungszeitenschilder deuten an: Das Celsius gibt es doch noch. Demnächst also ein Ortstermin.

Bei Dorothea Rein im Verlag: Umgeben von den tabuisierten schönen Bücherwänden stehen im Verlagsraum einige Besucher vor den Bücherkisten. Ordentlich sortiert nach Philosophie und Frauen, anderen Sprachen und Kunst. Berührend  „Das Schweigen des Meeres“ von Vercours aus dem Nachlass von Hans Martin Lohmann (plus Simenon Der Zug aus Venedig) und aus dem Nachlass von Ronny Loewy „Konterrevolution und Revolte“ von Herbert Marcuse zu erstehen. Der Marcuse-Band sieht sehr ungelesen aus, erschienen in der Edition Suhrkamp 1973 („Unter Mitwirkung von Alfred Schmidt aus dem Englischen übersetzt von R. & R. Wiggershaus. Autorisierte Übersetzung“). Im Buch eine Telefonnummer auf einem Zettel: ******.

Noch zwei Suhrkamp-Bücher. 1989 erschienen, herausgegeben von R. Erd, D. Hoß, O. Jacobi und P. Noller: Kritische Theorie und Kultur. Da wäre, ob der vielen Beiträge, auch einiges zu erinnern und …  Dann noch: Helmut Dubiel „Ungewißheit und Politik“ (1994). Schon wegen des Begriffs der Ungewißheit verheißungsvoll. Und in diesem Buch eine FR-Kritik dieses Buches von Peter-Erwin Jansen.

Die letzte Erinnerung galt dann Cesare Pavese, den ich erst durch Andreas Montag, dem damaligen Leipziger Freund, entdeckte. „Wir waren noch sehr jung. In jenem Jahr habe ich wohl kaum geschlafen.“ So der erste Satz des Romans Der Teufel auf den Hügeln (Claassen Verlag, 1964). Der erste Satz wurde vom Vorbesitzer mit Bleistift unterstrichen. Ach.

SAMSUNG CAMERA PICTURESSAMSUNG CAMERA PICTURES

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SAMSUNG CAMERA PICTURES

 

 

 

 

Empfehlen ...Share on FacebookTweet about this on Twitter

Das wird eng

Nach der gescheiterten Freundschafts-Oase in der Spohrstraße wärmt die Freunde-Liste von Facebook. Heute, via Helmut Höge, erneut eine Anfrage. Soll ich oder darf ich nicht? Immerhin hat er einen Freund verraten. Aber er hat auch geweint, an meinem Tisch.
Nein, ich mag ihn nicht. Aber muss man Facebook-Freunde mögen?
Vielleicht sollte ich den Ordner „Akte Udo“ wieder hervorholen und den Fall abschließen. Vielleicht hilft mir dabei eine Freundschaftsbestätigung.Es war doch schon einmal eine Erzählung geplant. Und das Theaterstück  zum Fall hat ja auch ein „ehemaliger Freund“ geschrieben. Damals.

Empfehlen ...Share on FacebookTweet about this on Twitter

verlasse-das-grab-von-heiner-müller

Selbstbildnis mit Grab Heiner Müllers (2014)

Empfehlen ...Share on FacebookTweet about this on Twitter

Unterwegs in der Stadt.

Kurz nach 3 aus dem Haus. Vielleicht ist ein Geschäftstermin noch möglich. Zunächst, auf dem Weg zur U-Bahn: Peter. Etwas umständlich, um nicht seine Aufmerksamkeit zu erregen, den Fotoapparat in alle Himmelsrichtungen wenden. Er hat´s bemerkt. Ich versuche durch demonstrative Umständlichkeit meine voyeuristische Spur zu verwischen, grüße ihn beim vorbeigehen nur fahrig. Entschuldigung! Der Anruf auf dem Bahnsteig bringt die Info: Der Termin ist heute nicht mehr möglich. Dennoch fahre ich in die Stadt – ohne Ziel. Vielleicht eine Fahrt mit der 11? Ausgangspunkt ist schließlich die B-Ebene: Wie öffnet man das Gitter vor dem Tor bei der Nummer 31. Ah, da. Nach oben. Da kommt Bodo Kirchhof auf dem Fahrrad, in schwarz, umhüllt von einem schwarzen Mantel. Richtung Gutenberg-Denkmal die Eingänge oder Ausgänge der Bar 60311. Die Bar ist geschlossen. Fotos von allen Seiten. Da, vor mir, Wilhelm Genazino. Wir grüßen uns, ich gebe ihm die Hand. Wir reden: Über die Häßlichkeit, den Zerfall, die Gewöhnung daran. Wir vergleichen die Armut und das Elend. Damals, in der Nachkriegszeit, die vielen Einarmigen, Einbeinigen. „Die leere Stelle dort, wo das Bein war“ – das umgenähte Hosenbein. So als würde das Bein wieder nachwachsen und das Hosenbein noch gebraucht. Oder der eng anliegende Arm der Anzugsjacke. Wir reden über alles, über diese Reste in der Stadt, wie die Eingänge zum „U60311“, die wie vergessen scheinen. „Wahrscheinlich sind sie bereits vergessen.“

Auf Wiedersehen. Am Seiteneingang des Frankfurter Hof ein großes Polizeiaufgebot. Motorradstaffeln?! Wer tagt dort? Meine Geduld wird nicht belohnt. Über die Berliner Straße – den Brentanoweg folgend (den HölderlinPfad hatte ich ja schon eben). Der Bundesrechnungshof erinnert intensiv an den Bahnhof von Saßmannshausen.

Blicke zurück. […] Das historische Museum, eingepackt in Baumaschinen. Die Beflaggung kündigt die Buchmesse an. Ah, keine Hochzeit, aber 3 elegant und feierlich gekleidete Herren. Sie spielen nachher im Römer, haben ihre Instrumente eingerichtet: Ich darf noch ein Foto machen? Gerne.

derclub1derclub2_indringendenfällenderclub3_hölderlinderclub4_blickaufdiehauptwachegenazino_gehtfrankfurterhofbrentanowegderschöneblickzurückrechnungshofrömer1trio

 

 

 

Empfehlen ...Share on FacebookTweet about this on Twitter

Programm

Wir sind die vor und hinter Scheiben,
gewöhnt die Stille und den falschen Ton,
in einem sicher: Daß wir bleiben
dieselben immer wie uns selbst zum Hohn.

Die Menschentiere, die wir sterben sehen,
gejagt, erlegt am Ende des Berichts,
wie Wiederholung eines ewigen Geschehen:
Denn unsern Blick trifft nichts mehr. Nichts.

Das Bett. Der Tisch. Die trüben Tage.
Gebeine bilden unsern Lebensgrund
und geben keinen Anlaß mehr zur Klage:
Da hoffe du. Du hoffst dich wund.alterjunge

Text: Günter Kunert. Auf meinem Jahresplaner für 1981

Empfehlen ...Share on FacebookTweet about this on Twitter

Das INSTITUT FÜR ÄUßERST WICHTIGE ANGELEGENHEITEN hat seine Gründung noch für 2014 angekündigt.

Empfehlen ...Share on FacebookTweet about this on Twitter

Im Sauerland

familie-saßmannshausen-in-maumkedie3geschwister

Empfehlen ...Share on FacebookTweet about this on Twitter

1935_einigkeitundrechtundfreiheit

Empfehlen ...Share on FacebookTweet about this on Twitter

Ich verstehe. Ach, das verstehen Sie also? Ich verstehe das nicht. Ich darf nicht dazu aufrufen und tue es auch nicht. Aber ich verstehe diese Menschen. Du hast das Nordend nicht verstanden. Das mit dem Heiligen Geist habe ich nicht verstanden. Was verstehst Du denn? Wenn Du das nicht verstehst, was willst Du dann hier/damit/machen? (Un-/Zutreffendes streichen). Das war jetzt ironisch, oder habe ich das nicht richtig verstanden. Das verstehst Du richtig. Ich verstehe nur Bahnhof. Verstehst Du mich. Bei Russlandversteher geht bei mir … Die meisten verstehen mich nicht. Du mußt lauter sprechen, sonst verstehe ich Dich nicht. Bitte deutlich sprechen, sonst kann man sie schlecht verstehen. Einerseits. Man muss aber auch die Anderen verstehen. Andererseits hast Du vielleicht auch Recht. Aber davon verstehe ich nichts. Das versteht doch keiner. Das verstehe ich auch nicht. Was ich gerne verstehen würde: Was ist ein Russlandversteher?

Empfehlen ...Share on FacebookTweet about this on Twitter

Older Posts »