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Eigentlich hat ja heute auch die Sonne geschienen. Es ist ja auch Sonntag. Unmittelbar vor dem Haus Walter Haimann auf dem Fahrrad – „Nole!“ – Er fuhr damals (siehe Foto unten und demnächst:  Walter Haimann, der 2. von rechts) schon Rad, jetzt auf dem Weg zu einem Kirchenkonzert in Bockenheim. Wenn ich mal wieder einen Pianisten brauche …

Auf dem Weg zum Verlag Neue Kritik. In der Leipziger beim Blick auf die blasphemische oder multikulturelle oder ökumenische Figurengruppe die Frage, nein, nicht ob das alles gut ist, sondern: ob die Asiaten (ASIA-Shop) oder Chinesen das alles im Griff haben oder darüber garnicht (nach-)denken?

Einige Schritte weiter oder vorher der Trost: Das Celsius scheint doch noch nicht verloren. Öffnungszeitenschilder deuten an: Das Celsius gibt es doch noch. Demnächst also ein Ortstermin.

Bei Dorothea Rein im Verlag: Umgeben von den tabuisierten schönen Bücherwänden stehen im Verlagsraum einige Besucher vor den Bücherkisten. Ordentlich sortiert nach Philosophie und Frauen, anderen Sprachen und Kunst. Berührend  „Das Schweigen des Meeres“ von Vercours aus dem Nachlass von Hans Martin Lohmann (plus Simenon Der Zug aus Venedig) und aus dem Nachlass von Ronny Loewy „Konterrevolution und Revolte“ von Herbert Marcuse zu erstehen. Der Marcuse-Band sieht sehr ungelesen aus, erschienen in der Edition Suhrkamp 1973 („Unter Mitwirkung von Alfred Schmidt aus dem Englischen übersetzt von R. & R. Wiggershaus. Autorisierte Übersetzung“). Im Buch eine Telefonnummer auf einem Zettel: ******.

Noch zwei Suhrkamp-Bücher. 1989 erschienen, herausgegeben von R. Erd, D. Hoß, O. Jacobi und P. Noller: Kritische Theorie und Kultur. Da wäre, ob der vielen Beiträge, auch einiges zu erinnern und …  Dann noch: Helmut Dubiel „Ungewißheit und Politik“ (1994). Schon wegen des Begriffs der Ungewißheit verheißungsvoll. Und in diesem Buch eine FR-Kritik dieses Buches von Peter-Erwin Jansen.

Die letzte Erinnerung galt dann Cesare Pavese, den ich erst durch Andreas Montag, dem damaligen Leipziger Freund, entdeckte. „Wir waren noch sehr jung. In jenem Jahr habe ich wohl kaum geschlafen.“ So der erste Satz des Romans Der Teufel auf den Hügeln (Claassen Verlag, 1964). Der erste Satz wurde vom Vorbesitzer mit Bleistift unterstrichen. Ach.

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